Klasse G


Hallo liebe LeserInnen auf den Seiten der Klasse G!

Die Klasse G, das sind in diesem Schuljahr 23 Mädchen und Jungen und 2 Lehrer, eine Grundschullehrerin und ein Sonderschullehrer. Wir Kinder sind zwischen 6 und 10 Jahre alt. Wir besuchen die erste, zweite und dritte Klasse, bilden aber trotzdem nur eine Klasse. So was nennt man an unserer Schule jahrgangsübergreifenden Unterricht, d.h. in Lerngruppen arbeiten Kinder aus den verschiedenen Jahrgängen gemeinsam. Wir planen, entwickeln, lernen und lachen oft zusammen. Wir sind eine besondere Klasse, weil wir eine Klasse mit Gemeinsamen Unterricht sind.

In unserer Klasse sind 5 Kinder mit besonderem Förderbedarf. Diese Kinder bekommen von uns und den Lehrern manchmal mehr Hilfe als andere. Wir zeigen ihnen, wie sie den Stift halten, Aufgaben lösen oder wie sie besser aufpassen können. Allerdings bekommen alle Kinder der Klasse  die Hilfe, die sie benötigen, vom Sitznachbarn, von jemandem am Gruppentisch, oder auch von den Paten. Jedes Kind der Klasse hat ein anderes Kind bei der Einschulung als Paten bekommen.

Wir haben ein Klassentier, auf das sind wir besonders stolz. Es ist ein Esel, und wer denkt, Esel sind nur dumm und störrisch, der kennt sich mit Eseln wirklich gar nicht aus. Esel sind sehr kluge Tiere, sie wissen genau, was sie wollen, auch wenn sie dafür etwas eigenwillige Wege gehen, so wie wir auch unsere eigenen Wege beim Lernen gehen wollen. Manche von uns benötigen für das Verstehen, z.B. das Lesen länger, andere wiederum begreifen sehr schnell und gehen eilig voran. Sie helfen gerne anderen Kindern, damit auch sie voran kommen.

 

Das Lernen macht uns Spaß. Es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken, und das zeigen auch die Darstellungen auf diesen Seiten. Viel Spaß beim Lesen und betrachten der Bilder.

 

 

 

Unterrichtseinhait zum Thema "Tiere auf dem Bauernhof" im Oktober 2011

Die Kinder der Klasse G beschäftigten sich im Frühherbst mit Bauernhoftieren. "Kühe geben Milch, und Bullen haben Hörner", oder "Schweine sind dreckig" waren Ansichten, die überprüft werden wollten in mehreren Arbeitsgruppen mit jeweils einem Bauernhoftier als Schwerpunkthema. Sachbücher wurden gewälzt, Vorwiseen abgefragt, Filme geguckt und ein Besuch auf dem Gut Wilhelmsdorf gemacht. Auf dem Gut Wilhelmsdorf zeigte Uli uns den Melkstand, die Kühe im Kuhstall aber auch die Kälber und die Kälberställe. Gut Wilhelmsdorf ist ein Milchhof mit 160 Milchkühen. Die Milch wird in Bielefeld verkauft. Kurze Anfahrtswege und die Kühlung der Milch ohne Unterbrechung sorgen dafür, dass der Verbraucher sie frisch erhält. Wir haben uns überzeugt, die Milch ist lecker.

 

 

 

 "Was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht" ist ja ein altes Sprichwort.

 

 

   

  

 

 

 "Würde der Städter kennen, was er isst, würde er sofort Bauer werden." ist eine italienische Ergänzung!

Da ist wohl was wahres dran!

 

 

  

 

 

Uli erklärt geduldig all sein Wissen über Kühe und geht auf die Fragen der Kinder ein. Kühe tragen auch Hörner, aber viele sind enthornt, da sie sich gegenseitig verletzen könnten. Auf Gut Wilhelmsdorf gibt es "schwarz-bunte" Kühe. Sie geben mehr Milch als "rot-bunte" Kühe.

 

 

   

 

 

 10 Kühe passen in den Melkstand. Das Mrelken der 160 Kühe dauert etwa 3 Stunden. Das natürlich zweimal am Tag, morgens und am späten nachmittag.

 

 

  

 

 

Die Kälber sind sehr süß. Sie nuckeln und saugen gerne am Finger. Aber Hygienevorschrift beachten - hinterher die Hände waschen. Denn Tiere wie auch Menschen können Krankheitsüberträger sein!

 

Unterrichtseinheit zum Thema „Schafe“ im Mai 2011

"Was war das denn für ein Geräusch?", fragten sich viele Schüler, die hinter der Turnhalle der Eichendorffschule seltsame Tiergeräusche vernahmen. Thomas Rüping war mit einigen Schafen und Lämmern aus seiner Herde zu Besuch und erklärte den staunenden Kindern der Klassen F, G und O den Beruf des Schäfers. Auch seine beiden Hunde Lisa und Bonny waren dabei und zeigten ihre Hütehundqualitäten. Große Begeisterung herrschte bei den Kindern, als sie die Lämmer mit Milch füttern durften. Besonders erstaunt zeigten sich viele Kinder darüber, dass die frisch geschorene Wolle der Schafe eher "müffelte" und streng roch und überhaupt nicht vergleichbar war mit dem Duft der frisch gewaschenen Wollpullover von Mama (oder Papa).

 Bilder von der Lammfütterung

 

 

 

In Windeseile haben die Lämmer und Schafe die bereitgehaltenen Milchflaschen leer getrunken. Aber auch das Gras und Aufzuchtfutter nehmen sie gerne an. Die Kinder finden die Lämmer süß und würden am liebsten eins mit nach Hause nehmen. Wenn nur die Ausscheidungen - die Köttel und "Pippi" nicht wären...

Der Hütehund passt auf die "Schäfchen" auf.